Spannungsmessung MME – Ständige Last

Messung der vorhandenen Spannung in Bewehrungsstählen infolge ständiger Last

Mit dem neuen, patentierten, von der enertec engineering ag in Winterthur und unseren Entwicklungspartnern realisierten Messgerät MME lassen sich erstmals die vorhandenen absoluten Spannungen (infolge ständiger Last) im Bewehrungsstab messen. Dazu werden mehrere bekannte Verfahren der zerstörungsfreien Prüfung kombiniert und an die Messung der mechanischen Spannung in Bewehrungsstählen angepasst. Zusammen mit der Messung der Spannungswechsel mit bekannten Methoden ist es jetzt erstmals möglich, die konkrete Beanspruchung eines Stahlbetontragwerks vollkommen zu erfassen und daraus die notwendigen Massnahmen abzuleiten. Aus dem Einsatz des MME-Geräts lassen sich somit neue Erkenntnisse gewinnen und erhebliche Einsparungen bei der Bauwerksinstandsetzung erzielen.

Vorteile 

  • Schnellere, genauere und sicherere statische Begutachtung bestehender Bauwerke.
    Eventuell nicht bekannte Schäden, Überbeanspruchungen und Defizite können schnell, kostengünstig und genau erkannt werden. Die Sicherheit des Nutzers wird erhöht – das finanzielle Risiko der Eigentümer verringert.
  • Höhere Wirtschaftlichkeit bei der Verstärkung von Kunstbauten.
    Verstärkungsmassnahmen können genauer auf die Defizite abgestimmt werden. Damit werden die finanziellen Mittel wesentlich effektiver eingesetzt.
  • Vermeidung nicht notwendiger Verstärkungsmassnahmen.
    Der Verstärkungsbedarf kann verringert werden. Tragwerke, deren Sicherheit bisher nicht genau beurteilt werden konnte und die deswegen teuer verstärkt wurden („sicherere Seite“), können wesentlich genauer überprüft werden. Unter Umständen kann auf die Verstärkung sogar verzichtet und somit enorme Kosten eingespart werden.

Die Möglichkeiten der Spannungsmessung an Stahlbetonbauwerken führen zu einer Verringerung der Instandsetzungskosten, einer höheren Sicherheit und einer Erhöhung der Nachhaltigkeit.

Vorgehen

Der Bewehrungsstahl wird auf einer Länge von ca. 15 cm oberflächlich freigelegt. Der Bewehrungsstahl wird dann mit einer Spezialmaschine leicht bearbeitet, so dass die Rippen entfernt werden und eine 6 mm breite Fläche zur Ankopplung entsteht. Es werden sechs Messungen leicht versetzt durchgeführt und anschliessend der Messwert aus den Messdaten direkt berechnet. Auf Grund der notwendigen Messdauer von ca. 10 Sekunden pro Einzelmessung ist das Messverfahren für die Bestimmung der Spannungen infolge ständiger Last oder für langsame Lastversuche prädestiniert.

Die Fachzeitschrift „Beton- und Stahlbetonbau“ berichtet in der Ausgabe 12/2013 ausführlich über unser Messverfahren.

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